Fünf interessante Artikel über die digitale Onkologie
- Colin Pfeiffer
- Jul 31, 2020
- 2 min read
Technologie-Anwendungen: Einsatz digitaler Gesundheitstechnologie zur Entwicklung von Medikamenten
Zusammenfassung: In einer Phase-III-Studie zu Olaparib/Cediranib bei rezidivierendem, platinsensitivem Eierstockkrebs wurde eine Smartphone-App zur Meldung von Durchfall- und Blutdruck-Nebenwirkungen bei Patientinnen eingesetzt. Wenn sie wollten, könnten App-Benutzer auch die App nutzen, um mit ihren Gesundheitsdienstleistern in Kontakt zu treten. Mit der App hatten Patienten allgemein positive Erfahrungen und sie fühlten sich mehr verbunden mit ihrer Pflege.
Digitale Gesundheitsinterventionen für Teenager- und junge Erwachsene Krebsüberlebende
Zusammenfassung: Digitale Gesundheitsinterventionen sind vielversprechend für junge Erwachsene, die Krebspatienten oder Überlebende sind. 90% der Teenager/junge Erwachsene nutzen das Internet oder ein Smartphone. Apps zur Schmerz- und Medikationsbehandlung haben sich als erfolgreich erwiesen, wenn es darum geht, die Patienten bei der Behandlung zu Hause zu unterstützen. Soziale Medien zeigen das Potential, sowohl aktuelle Patienten als auch Überlebende zu verbinden. Jedoch gibt es fast keine klinischen Studien, die diese Interventionen in einer kontrollieren Umgebung zu evaluieren.
Telemedizinisches Symptommanagement bei Schmerzen und Depression bei Krebspatienten
Zusammenfassung: Eine telemedizinische Intervention zielte auf die Schmerzen und Depressionen von 405 städtischen und ländlichen Krebspatienten ab. In Wochen 1, 4, und 12 erhielten Patienten einen Telefonanruf von einem Krankenpfleger, wer die Schmerz- und Depressionssymptome des Patienten evaluierte. Ein Telefonanruf von der Krankpfleger wurde auch ausgelöst, wenn Patienten durch Umfragen über signifikante unerwünschte Ereignisse berichteten. Eine statistische signifikante Abnahme (p < 0.05) wurde sowohl bei den Schmerz als auch bei den Depressionssymptomen festgestellt.
Eine randomisierte Studie zum Vergleich einer online-vermittelten Nachbeobachtung mit der Routineüberwachung bei Lungenkrebspatienten.
Zusammenfassung: 121 französische Lungenkrebspatienten, die Mehrheit (95.1%) mit Stadium III oder IV Krankheit hatten, wurden nach dem Zufallsprinzip zugeteilt, um ein Online-Algorithmus für die Symptomberichterstattung während der Remissionsphasen zu verwenden. Der Algorithmus berechnete eine Score auf der Grundlage der vom Patienten berichteten Symptome, wie z.B. Husten, Fieber, oder unerklärlicher Gewichtsverlust. Wenn eine bestimmte Punktzahl erreicht wurde, wurde der Arzt alarmiert. Die Behandlungsgruppe überlebte im Durchschnitt 7 Montane länger als die Kontrollgruppe. (p = 0.001).
Das Potenzial der mobilen Gesundheitstechnologie um Ungleichheiten bei Krebspatienten und Überlebende zu reduzieren. (Amerikanisch fokussiert)
Zusammenfassung: Gesundheitliche Ungleichheiten gibt es im gesamten Gesundheitssystem wie auch in Onkologie. Minderheitsbevölkerung und ländliche Gemeinden fehlt oft der Zugang zu lebensrettender Versorgung. Die Telemedizin hatte gemischte Ergebnisse. Patienten schätzten, wie virtuelle Termine Reisezeit und Kosten sparten aber technische Schwierigkeiten und unpersönliche Artzbesuche waren große Bedenken.
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